Erlebnistour
Sri Lanka-Neue Wege
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Sri Lanka

Erfahren Sie im wortwörtlichen Sinne dieses spannende Land: Sie sehen Reliquientempel und Palastruinen, natürlich den Zahntempel und die „Wolkenmädchen“, den Hindu-Tempel in Jaffna und den Botanischen Garten in Peradeniya. Ihr Reiseziel ganz nah – verlieben Sie sich!

Sri Lanka-Neue Wege

Sri Lanka

Ihr Hotel

6-Tage-/5-Nächte-PKW-Rundreise bzw. 8-Tage-/7-Nächte-PKW-Rundreise

Teilnehmer

Garantierte Durchführung.

Mindestalter 6 Jahre.

Termine

Täglich ab/bis Colombo.

1. Tag: Flughafen Colombo – Anaradhapura

Ankunft am internationalen Flughafen. Sie fahren Richtung Norden durch tropische Landschaften, vorbei an Palmenhainen, Reisfeldern und Dörfern bis nach Anuradhapura, der ehemaligen Königsstadt. Während einer Stadtrundfahrt besichtigen Sie die bedeutenden Dagobas (Reliquientempel) und Palastruinen. Hier wird in einer der bedeutendsten Pilgerstätten des Landes ein Ableger des berühmten Bo-Baumes verehrt, unter dem Buddha Gautama seine Erleuchtung fand. Abendessen und Übernachtung im Hotel The Lakeside at Nuwarawewa (Landeskategorie 3,5 Sterne) (oder gleichwertig).

2. Tag. Anaradhapura – Jaffna

Nach dem Frühstück geht es mit dem Zug nach Jaffna. Jaffna liegt auf einer Halbinsel an der Nordspitze Sri Lankas und gilt als kulturelle Hauptstadt der Tamilen. Hier befindet sich der bunt-fröhliche Hindutempel Nallur Kandasamy Kovil. Dieser ist dem Kriegsgott Murugan gewidmet. Er zählt zu den wichtigsten Wahlfahrtsorten für alle Hinduisten Sri Lankas. Im Juli pilgern zigtausend Gläubige hierher zum Nallur-Festival. Am Nachmittag besichtigen Sie die Jaffna Bibliothek. Sie hatte den Ruf, eine der besten Bibliotheken Asiens zu sein, bevor sie während des Bürgerkriegs niedergebrannt wurde. Heute ist der Großteil restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich. Anschließend geht es zum Jaffna-Fort, einer alten Festung, die direkt an der Lagune gebaut wurde. Abendessen und Übernachtung im Hotel Jetwing Yaffna (Landeskategorie 4 Sterne) (oder gleichwertig).

3. Tag: Jaffna – Nainatheevu – Jaffna

Im Anschluss an das Frühstück besuchen Sie den Nagadeepa Purana Viharaya Tempel. Er liegt auf Nainatheevu, einer von 8 südwestlich gelegenen Inseln, die Sie nach einer kurzen Überfahrt mit der Fähre erreichen. Der Legende nach soll Buddha hier bei seinem zweiten Besuch auf Sri Lanka Halt gemacht haben, um einen Streit zwischen den Nagakönigen Mahodara und Chulodarazu zu schlichten. Bei dem Streit ging es um einen von Edelsteinen besetzten Thron, den beide für sich beanspruchten. Heute zählt der Tempel zu einem der wichtigsten Pilgerziele der Buddhisten. Außerdem besuchen Sie noch den Naga Pooshani Ambal Kovil Tempel. Er wurde von einem Händler erbaut, der vor einer Seereise den Segen der Götter erfleht hatte. Heute ist der Tempel der Göttin Meenkashi, der Ehefrau Shivas, gewidmet. Weiter geht es zum Keerimalai Tempel, der für seine heilenden Bäder bekannt ist. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag:Jaffna – Sigiriya

Nach dem Frühstück Fahrt nach Kandarodei, einem kleinem Ort etwa 8 km von Jaffna entfernt. Hier befindet sich der Kadurugoda Tempel, der 1916 entdeckt wurde. Er enthält 60 Miniatur-Dagobas, zahlreiche Buddhastatuen, Steintafeln und Münzen, die weit mehr als 2.000 Jahre alt sind. Anschließend Fahrt in Richtung Süden nach Sigiriya. Abendessen und Übernachtung im Hotel Camellia Resort (Landeskategorie 3 Sterne) (oder gleichwertig).

5. Tag: Sigiriya

Gestärkt vom Frühstück starten Sie vormittags mit dem Aufstieg zum Sigiriya-Felsen, einem fast 200 m hohen Felsenmonolithen, auf dem König Kassyapa seinen sagenhaften Palast errichten ließ. Auf halber Höhe zum Plateau sehen Sie in einer Mauernische die berühmten „Wolkenmädchen“, Wandfresken mit Mädchendarstellungen. Für den anstrengenden Aufstieg (festes Schuhwerk erforderlich) werden Sie mit einer grandiosen Panorama-Aussicht belohnt. Am Nachmittag gehen Sie in Habarana und Umgebung auf eine ca. 3-stündige Entdeckungstour. Sie fahren mit dem Ochsenkarren durch Reisfelder und einheimische Dörfer, in denen Sie die traditionelle Lebensart auf dem Lande auch zu Fuß hautnah erleben können – ein typisches ceylonesisches Mittagessen inbegriffen. Auch die Bootsfahrt mit dem Fischer-Katamaran auf dem landschaftlich reizvollen Hiriwadunna-See ist ein besonderes Erlebnis. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Sigiriya – Anschlussprogramm

Die Rundreise geht nach dem Frühstück zu Ende und Sie beginnen Ihr Anschlussprogramm an der Ost- oder Westküste.

8-Tage-/7-Nächte-PKW-Rundreise

1.-5. Tag: Wie bei der 6-Tage-/5-Nächte-PKW-Rundreise

6. Tag: Sigiriya – Dambulla-Kandy

Nach dem Frühstück erreichen Sie nach kurzer Fahrt Dambulla. Sie besichtigen den ältesten Felsentempel der Insel, der von König Valangamnahu als Zufluchtsstätte gebaut wurde. Auf der Weiterfahrt nach Kandy liegen zahlreiche Gewürzgärten am Weg. Während der Stadtrundfahrt besichtigen Sie in Kandy neben dem Markt und verschiedenen Kunsthandwerksstätten auch den bekannten Zahntempel, das wichtigste buddhistische Heiligtum des Landes. Abendessen und Übernachtung im Hotel Topaz (Landeskategorie 3 Sterne)(oder gleichwertig).

7. Tag: Kandy – Peradeniya-Kandy

Heute besuchen Sie nach dem Frühstück den Botanischen Garten von Peradeniya mit seiner bedeutenden Orchideenzucht und seiner Vielfalt an Bäumen aus der ganzen Welt. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Abendessen und Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Kandy – Anschlussprogramm

Die Rundreise geht nach dem Frühstück zu Ende und Sie beginnen Ihr Anschlussprogramm an der Ost- oder Westküste.

Gut zu wissen ...

Garantierte Durchführung

Fahrt im Privatwagen mit Deutsch sprechendem Fahrer

Wahlweise als 6-Tage-PKW- oder 8-Tage-PKW-Rundreise buchbar

Deutsch sprechende Reiseleitung gegen Aufpreis buchbar

Tipps & Hinweise

Änderungen vorbehalten.

Urlaubswelt
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Ob klassische Rundreisen, Flusskreuzfahrten, Safaris oder Wander- und Radwandertouren, wir bieten Ihnen die unterschiedlichsten Zugänge zu den Schönheiten Ihres Gastgeberlandes.

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Sonnenstunden

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Ihr Reiseziel

Sri Lanka - ein leuchtendes, schönes Land!

Die abwechslungsreiche, grüne Insel im Indischen Ozean, direkt vor der Südostküste Indiens gelegen, hat nur etwa die Größe Bayerns, kann aber mit einer landschaftlichen und geschichtlichen Vielfalt aufwarten, die beeindruckt wie in kaum einem anderen Land der Welt. Die religiösen und kulturellen Ausprägungen der Einwohner sind unmittelbar mit deren Volkszugehörigkeit verbunden.

Im äußersten Norden und Süden des Landes ist die Landschaft karg und trocken. Das Hochland, mit Bergen über 2.000 Meter, ist eher kühl. Hier gibt es Nebelwälder und Leoparden. An den Ausläufern sind Reisterrassen und Teeplantagen angelegt. Kokosfabriken prägen das Landschaftsbild, die alle Teile des Baumes verarbeiten; vom Hausbau bis zum Medikament wird der Kokosbaum verwendet. Besonders schöne Sandstrände befinden sich im Süden und Südwesten des Landes. Korallenbänke und Schiffswracks laden zum Tauchen ein. Die Wahl der Reisezeit bestimmt den Standort und umgekehrt: Wegen der Nähe zum Äquator herrschen ganzjährig warme Temperaturen mit einer Wassertemperatur von durchschnittlich 25 Grad Celsius. Nur der Monsun bringt starke Winde und Regen. Es bietet sich an, in den Wintermonaten in den Südwesten zu fahren, während man im Sommer im Osten dem Monsun entgeht.

Um 500 v. Chr. wanderten Singhalesen in Sri Lanka ein. Etwa 250 Jahre später verbreitete der singhalesische König den Buddhismus auf Sri Lanka. Faszinierende Ruinen aus damaliger Zeit und wundervolle Tempel aus neuerer Zeit lassen sich heute auf der Insel bewundern. Mit den Tamilen, einer Volksgruppe, die sich in Sprache und Kultur von den Singhalesen unterscheidet, zog der Hinduismus ein, so dass heute auch hinduistische Tempel und Bräuche zu bestaunen sind. Als im 16. Jahrhundert die Portugiesen versuchten, die Einheimischen zum Christentum zu bekehren, zerstörten sie Teile der jahrhundertealten Tradition. Anschließend kehrten die Niederländer in Sri Lanka ein, um Handel zu betreiben. Den Gipfel der Kolonialmacht bildete Großbritannien. Seit 1815 stand die Insel unter der britischen Krone. Für die Landwirtschaft und für die Bildung war England maßgeblich verantwortlich. Die Besatzer ordneten Teeplantagen an, wodurch das unabhängige Sri Lanka heute zum drittgrößten Produzenten und zum größten Exporteur von Tee gehört - bekannt unter dem Namen Ceylon-Tee. Erst im Jahr 1948 erlangte Sri Lanka, was übersetzt leuchtendes, schönes Land bedeutet, seine Unabhängigkeit.

Orte

Anuradhapura war von 250 vor bis 1017 nach Christus die Stadt der singhalesischen Könige. Erstaunlicherweise wurde erst im 20. Jahrhundert mit den Ausgrabungen aus dem Dickicht begonnen. Heute sind Ruinen des Königspalastes freigelegt. Ursprünglich siedelten die Bewohner nach Anuradhapura, weil dort der älteste Baum der Welt steht, der Sri Mahabodhi. Der Überlieferung nach wuchs diese Pappelfeige aus einem Zweig jenes Baumes, unter Buddha die Erleuchtung erlangt haben soll. Die 110 Meter hohe, weiße Ruvanvelisaya Dagoba ist ein Kultbau der Buddhisten.

Der moderne Ferienort Bentota liegt im Südwesten der Insel. Auf der Landzunge am gleichnamigen Fluss lässt sich das tropische Klima unter Palmen genießen. Der feinsandige Strand ist für Sonnenanbeter bestens geeignet. Dank der ausgeprägten Infrastruktur kann man zahlreiche Restaurants sowie das Freilichttheater besuchen.

Colombo ist die de facto Hauptstadt von Sri Lanka (de jure ist die Hauptstadt und Regierungssitz Sri Jayewardenepura). Das Alte Parlament gehört ebenso zum Stadtbild wie das geschäftige Treiben im Viertel Pettah. Vor dem President's House findet alle eineinhalb Stunden eine Wachablösung statt. Der Stadtteil Fort gilt als Stadtzentrum. Die für den Stadtteil namensgebende Festung wurde von den Portugiesen errichtet. Sehenswert ist die Independance Memorial Hall in der 1948 die Unabhängigkeit Sri Lankas erklärt wurde. Bei einer Fahrt durch den Viharamahadevi Park lassen sich tropische Bäume und Lotosteiche begutachten.

Am natürlichen Hafen von Galle errichteten die Portugiesen ein Fort, welches die Holländer einnahmen. Bevor man in die moderne Neustadt schlendert, sollte man den Leuchtturm erklimmen und das Herrenhaus ansehen. In letzterem werden Schmuck und Antiquitäten her- beziehungsweise ausgestellt.

Als endgültiger Königssitz sollte die in den Bergen gelegene Stadt Kandy dienen. 1815 mussten sich die Singhalesen jedoch den Briten geschlagen geben und damit fiel auch der Königssitz von Kandy. Die für das Land typischen Gewürze, Früchte und Textilien können in der Markthalle zu günstigen Preisen erstanden werden. Handwerkliche Arbeiten entstehen in der Kandyan Arts and Crafts Association. Erholung und einen ausgezeichneten Blick auf die moderne Stadt und den See findet man im Castle Hill Park. Jährlich findet hier die größte und sehr farbenprächtige Zeremonie um die Zahnreliquie Buddhas statt, welche im Zahntempel aufgehoben wird.

Koloniales Leben nimmt man in Nuwara Eliya wahr. Am Fuße des höchsten Berges, des Pidurutalagala (Mount Pedro, 2.524 Meter) gelegen, sind der Victoria Park, der Botanische Garten Hakgala Gardens und der Vogelpark Galway's Land Bird Sanctuary zu finden.

Auf die Größe und Bedeutsamkeit Polonnaruwas, wo ehemals 100.000 Menschen gelebt haben sollen, weisen die Ruinen hin. Die äußere und innere Mauer, eine offene Säulenhalle, welche mit Elefanten- und Löwenfriesen verziert ist, ein Statuenhaus und Tempel gilt es zu erkunden. Bemerkenswert ist vor allem der Felsentempel. Zwei sitzende Buddhas, sowie ein überlebensgroßer stehender und ein riesiger liegender Buddha sind aus dem Stein gehauen.

Tangalla ist eine wunderschöne Tropenbucht zum Schwimmen und Tauchen. Genießen Sie die atemberaubenden Sonnenuntergänge im Süden.

Der zwei Kilometer lange, weiße Sandstrand von Unawatuna wartet mit tropischem Hinterland etwas abseits der Straßen. In zahlreichen kleinen Restaurants kann man sich verköstigen lassen und sich an der Sonne erfreuen.

Wissenswertes

Ländername:

Demokratische Sozialistische Republik Sri Lanka

Hauptstadt:

Colombo (753.000 Einwohnern; de jure: Sri Jayewardenepura)

Staatsform:

Präsidialrepublik

Lage und Klima:

Im Indischen Ozean südöstlich von Indien gelegen. Gegenläufige Monsunzeiten sind vorherrschend. Von April bis August regnet und stürmt es im Westen, wodurch die Reisezeit in den Winter fällt. An der Ostküste ist der Monsun von November bis Januar spürbar.

Höchste Erhebung:

Pidurutugala, auch Mount Pedro genannt (2.524 Meter)

Fläche

65.610 km²

Bevölkerung:

Etwa 20,8 Millionen Einwohner

Sprachen:

Die Amtssprachen sind Singhalesisch, Tamilisch und Englisch. In den Urlaubsorten kommt man mit Englisch zurecht.

Währung:

Die Landeswährung ist die Sri Lanka Rupie (LKR). 1 Euro = 179,17 LKR (Stand 06.03.2014).

Maße und Gewichte:

Auf Sri Lanka gilt das metrische Maß- und Gewichtssystem.

Strom:

220 Volt, 50 Hertz. Es wird ein Adapter für Dreistiftstecker (englische Stecker) benötigt.

Zeitunterschied:

Winterzeit +5 Stunden, Sommerzeit +4 Stunden. Die Uhr muss um diese Zeiten vorgestellt werden.

Einreise:

Deutsche und Österreicher können mit einem sechs Monate über Ausreisedatum gültigen Reisepass und einem gebührenpflichtigen Visum einreisen. Visum muss vorab als ?Electronic Travel Authorization? (ETA) im Onlineverfahren unter www.eta.gov.lk beantragt werden. Manche Reiseveranstalter bieten die Visumsbeantragung mit an.

Gesundheit:

Impfvorschriften und gesundheitliche Bedingungen können sich kurzfristig ändern. Bitte informieren Sie sich auf der Internetseite Ihres Reiseveranstalters und konsultieren Sie rechtzeitig Ihren Hausarzt. Auf Sri Lanka müssen medizinische Behandlungen sofort bezahlt werden. Lassen Sie sich für die erbrachten Leistungen eine Rechnung geben, damit Sie diese nach Ihrer Rückkehr nach Deutschland bei Ihrer Krankenkasse zur möglichen Erstattung einreichen können. Es empfiehlt sich, Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, von Deutschland mitzubringen.

Religion:

Besucher eines Tempels dürfen diesen nur barfuß und ohne Kopfbedeckung betreten.

Verkehr:

Auf Sri Lanka herrscht Linksverkehr.

Hinweis:

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Reise über die aktuelle politische Lage auf Sri Lanka. Teile des Landes können für Touristen gesperrt sein.

Sehenswertes

Adam's Peak:

Der Adam's Peak (?Schmetterlingsberg?) ist ein steil aufragender Berg. Nachts machen sich Buddhisten, Hinduisten, Muslime und Christen auf ihren Weg zum einsamen Felsen. Der beschwerliche Pfad bietet für Touristen zahlreiche Teestuben zum Rasten an. Auf der Kuppe gibt es einen Fußabdruck, den Buddhisten als denjenigen Buddhas ansehen. Hindus deuten daraus, dass Shiva auf diesem Berg gewesen sei. Muslime sehen darin den Abdruck Adams, Christen den des Apostel Thomas. Erfreuen darf man sich über einen Sonnenaufgang, der die Mühe des Aufstiegs entlohnt.

Bergfestung in Sigiriya:

Aufgrund einer dramatischen, königlichen Familiengeschichte, bei der Rachsucht und Angst nah beieinander lagen, entstand jene Festung auf einem Felsmonolithen. Die Grundmauern sind erhalten, als auch der aus dem Stein gearbeitete Thron. Da der Angegriffene seine Anlage zum Kampf verließ, sind bis heute Wandmalereien von Barbareien verschont geblieben. Auf einem Plateau befinden sich die Überreste des Löwentors. Ein Blick vom Felsen in das Umland ist durchaus lohnenswert. 1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Königlicher Botanischer Garten in Peradeniya:

Der große botanische Garten in der Nähe von Kandy ist einen Abstecher wert. Begrenzt durch die Flussschleife des Mahaweli lassen sich Gewürzgärten, tropische Bäume, Kräutergärten und das Orchideenhaus bewundern. Wer besonders viel Muße besitzt, kann es den Einheimischen gleichtun und picknicken.

Höhlentempel in Dambulla:

Allein wegen des Anblicks auf die Höhlen und das bewirtschaftete Land rentiert sich die Fahrt nach Dambulla. Der unterirdische Komplex existiert seit mehr als 2.000 Jahren und wird durch arkadenartige Bauten miteinander verbunden. In einer der fünf Höhlen befinden sich Buddha-Statuen aus unterschiedlichen Epochen. Wand- und Deckenbemalungen erläutern die Geschichte des Buddhismus.

Mihintale:

Die Verbreitung des Buddhismus auf Sri Lanka entstand an diesem Ort. Der Sohn des indischen Kaisers und einige Mönche überzeugten den singhalesischen König von der Lehre Buddhas. Daraufhin wurden vor etwa 2.200 Jahren ein Kloster und drei Dagobas errichtet.

Lesenswertes

Sri Lanka Reiseführer Michael Müller Verlag.

Andreas Haller, Michael Müller Verlag, 2018. In der Erstauflage begeistert der Reiseführer mit ausführlichen, interessanten Texten und zahlreichen Informationen und Tipps für unterwegs.

Stefan Loose Reiseführer Sri Lanka.

Martin H. Petrich und Volker Klinkmüller, LOOSE, 2018. Empfehlenswertes Reisehandbuch mit wertvollen Texten, guten Tipps, Empfehlungen und Informationen sowie mit Reiseatlas.

Lonely Planet Reiseführer Sri Lanka.

Ryan Ver Berkmoes, LONELY PLANET DEUTSCHLAND, 2018. Umfangreiches Reisehandbuch mit aktuellen und ausführlichen Texten. Optimal für die Reisevorbereitung und für Individualreisen.

Reisen mit Kindern

Sri Lanka bietet Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit, die tropische Natur und die darin lebende Tierwelt zu erkunden. Ein seichter Anfang ist der Zoo in Colombo. Er entstand aus einer Tierfangstation John Hagenbecks, dem Namensgeber des Hamburger Tierparks. Den täglichen Höhepunkt bildet die Elefantenvorführung. Das Elefantenwaisenhaus in Pinnawela päppelt die "kleinen" Waisen auf und wildert sie anschließend erfolgreich aus. Man kann die Tiere auf Sri Lanka auch in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. In Katugastato nahe Kandy darf jedes Kind den Dickhäutern beim Baden zusehen. Sogar ein Ritt kann gewagt werden.

Tierisch geht es auch bei der Meeresschildkröten-Beobachtung am Strand von Kosgoda zu. Die Schildkröten bringen ihre Eier an Land. Von Tierliebhabern werden diese dann zur Schildkrötenfarm gebracht, da sie sonst häufig noch auf dem Markt landen. Hierbei lernt jeder Besucher mehr über die Geschöpfe.

Der Yala Nationalpark ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Der größte Park der Insel beheimatet Büffel, Krokodile, Affen, zahlreiche Vogelarten und vor allem die meisten Leoparden weltweit. Neben den Tieren ist die Natur ein Schauspiel. Die Vegetation reicht von trocken bis tropisch.

Eine Wanderung zu den Dunhinda Falls lässt sich von Groß und Klein meistern. Der Fluss Badula Oya stürzt sich 64 Meter in die Tiefe. Das umliegende Hochland zeigt die typischen Reisterrassen.

In Ruhe Schwimmen und Schnorcheln kann man an den zahlreichen Traumstränden im Südwesten, wie zum Beispiel in Hikkaduwa.